Software-Museum

Es war einmal vor (gar nicht so) langer Zeit…

Ein gutes Vierteljahrhundert ist vergangen, seit die Maschine auf den Markt geworfen wurde, die eine technisch-kulturelle Revolution auslöste – der PC, der persönliche Computer. Seither lernten wir, dass bei der Computertechnik „Moore’s law“ des immer kleiner, immer leistungsfähiger scheinbar keine physikalischen Grenzen kennt, und dass ein Wissenschaftler wie Tim Berners-Lee mit seiner Idee, wissenschaftliche Texte im Internet lesbarer zu gestalten, das WWW, das die Weltkultur grundlegend verändernde, vor allem rasant beschleunigende World-Wide-Web schaffen kann.

Grund genug also, festzuhalten, was einmal war. Den Versuch, alte „Hardware“ zu sammeln stellte ich 2005 ein, als mein IBM-XT nach dem Einschalten nur noch eine Fehlernummer auf den Bildschirm zeichnete – anstatt sein gewohntes DOS zu laden. Was ich allerdings dank virtueller Maschinen wie dem VMWare-Server, der Parallels-VM und Basilisk II pflegen kann, ist mein Software-Museum. Dies schon deshalb, weil ich die Lesbarkeit älterer Dateien erhalten will. Das große Problem der frühen Computer-Kultur und der in dieser Zeit entstandenen Daten ist ja die fehlende Standardisierung von Datei-Formaten.

Aber es macht auch Spaß, die alten Programme gelegentlich wieder auf den Schirm zu holen (was übrigens bei einigen Spielen, deren Software frühe Formen der „Hardware-Beschleunigung“ enthielt, nicht mehr gelingt). Ich lade Sie deshalb zu einem bebilderten Streifzug durch mein virtuelles Museum ein (dessen gesamte Programme derzeit in Form von Diskettenabbildern und einiger CD-Abbilder auf eine einzige DVD passen).

Vor- und Frühzeit

Meine ganz persönliche Computer-Geschichte beginnt schon mit der Entscheidung meines Vaters, im Jahr 1962 bei der Firma Fendt (eine Traktorenfabrik in Marktoberdorf) den grauen Kittel des „Tabellierers“ anzuziehen. Tabellierer? Das waren die ersten Hilfsarbeiter des Computer-Zeitalters! Nach Anweisung der weiß bekittelten Programmierer steckten sie auf großen Schalttafeln mit Draht-Steckverbindungen die Lohnabrechnungs- und Buchhaltungsprogramme der Großcomputer zusammen, die nach Militär und Wissenschaft gerade die betriebswirtschaftliche Sphäre eroberten.

Na ja, als Dreijähriger begriff ich selbstverständlich nichts von der heraufziehenden neuen Zeit. Auch bei gelegentlichen, späteren Besuchen im Rechenzentrum des Ulmer Rüstungsanlagenwerks der Firma Telefunken (heute: EADS), wo ich auf Lochkarten-Lochern herumhacken und beim Herumtragen von Magnetplatten-Stapeln helfen durfte, blieb der Computer etwas das in die Welt der Großindustrie gehörte und Faszination nur in der realen Weltraumfahrt (Apollo-Mondlandungen) und der Science Fiction entfaltete wie dieses Ton-Dokument aus der deutschen TV-Kult-Serie „Raumpatrouille – Raumschiff Orion“ zeigt. Vermutlich, weil ich wegen des Filmbeginns nach 20.15 Uhr die Filme bei der Erstausstrahlung nie sehen durfte, höre ich Dietmar Schönherrs Aufforderung, „Atan, lass den Computer schwitzen“ noch heute bei jedem Anmelden an meinem privaten PC.

Zurück zu den Computern. Auch an einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium hatten die Computer wenig bis nichts zu suchen. Unsere Rechenhilfe war der Rechenschieber! 1974,als 15-jährige, durften wir im Schullandheim mit binären Relais-Schaltungen einen „Computer“ bauen, der nach dem Prinzip der Fernsehsendung „Wer wird Millionär“ die richtige von 4 Antworten auf eine Frage heraussuchte. Und als 17-jährige blickten wir 1976 neidisch auf den Klassenkameraden, der zum Geburtstag einen 400 D-Mark teuren, mit Magnetstreifen programmierbaren, Taschenrechner von Texas Instruments geschenkt bekommen und dafür ein Mondladefähren-Spiel entwickelt hatte (natürlich ohne Grafik, nur mit Zahlen-Eingaben, die andere Zahlen als Ergebnis produzierten). 1976 ist übrigens das Jahr, in dem Stephen Wozniak und Steve Jobs den Apple I in einer Garage zusammenlöten.

Erst im Abitursjahr 1978 wandte sich ein Klassenkamerad tatsächlich der Computerei zu. Stolz führte er mir sein in Basic für den Commodore C64 (wegen seiner Form „Brotkasten“ genannt) geschriebenes „Raumschiff Enterprise“ Spiel vor (er hatte das Listing aus einer Computerzeitschrift abgetippt, selbst verbessert und dann auf einer Tonbandcassette. abgespeichert). In diesem Jahr kam übrigens der Apple II auf den Markt, der mit der Tabellenkalkulation „Visicalc“ lange Zeit den Markt der Büro-PC dominierte.

1981, am 12. August, bringt IBM den ersten „personal computer“ auf den Markt. Der kostete in Deutschland 10000 D-Mark (5200 Euro) und hatte folgende technische Merkmale: Intel 8-Bit Prozessor 8088 mit 4,77 MHz Systemtakt, Busbreite 8 Bit, 48 Kilobyte Hauptspeicher, Schwarz-Weiß-Grafikkarte zur Darstellung von Buchstaben auf dem Monitor. Zur Datenspeicherung konnten die Besitzer des „5150“ wahlweise ein Tonbandcassettenlaufwerk oder ein „Floppy-Disk-Laufwerk“ einsetzen. Letzteres konnte auf seinen biegsamen 5 1/4-Zoll-Disketten 160 Kilobyte speichern. Als Betriebssystem hatte IBM „MS-DOS 1.0“ von dem 25-jährigen Bill Gates gekauft, weil der damals führende Software-Konzern Digital Research sich geweigert hatte, für den PC zu programmieren. Gates wiederum hatte die DOS-Komponenten billig zusammengekauft und weiterentwickelt. Diese neue Arbeitsteilung zwischen Hard- und Softwareentwicklung ist einer der Grundsteine der PC-Industrie (obwohl es vorher mit dem 8-Bit-Betriebssystem CP/M, Unix und der SAP-Software auch schon Anstrengungen gab, die vorher übliche Einheit von Hard- und Softwareentwicklung zu trennen). Auch für mich ist dies das erste Computer-Jahr meines Lebens. Am Ende meiner Ausbildung musste ich die Bedienung eines 3270-Terminals von IBM erlernen. Dieses war an einen Großrechner angeschlossen, der dazu diente, Zeitungstexte auf Filmpapier zu belichten. Das war das Ende der von Gutenberg eingeleiteten und von Gottfried Mergenthaler (Linotype) industrialisierten Setzerei mit beweglichen Lettern aus Blei. Als junge Gewerkschafter schrieben wir damals Broschüren in denen wir vor Bildschirm-Kopfschmerzen und totaler (Heim-)Arbeiterkontrolle warnten.

In der PC-Frühzeit hatten Textverarbeitungsprogramme noch viel Ähnlichkeit mit Schreibmaschinen, wie dieses Beispiel zeigt (Programm IBM PC-Text 4)

1983/1984/1985 bringt zuerst IBM seinen neuen PC mit der Typbezeichnung XT (= extended technology) auf den Markt. Technische Daten: 16-Bit-Prozessor Intel 8086, bis zu 640 KB RAM, 2 serielle und 1 parallele Schnittstellen, 10 Megabyte Festplatte, Diskettenlaufwerk mit 360 KB-Disketten, „Hercules“-Grafikkarte (320×200 Bildpunkte schwarz-weiß, CGA=Computer Graphics Adapter). Es folgt dann wieder Apple mit dem ersten PC, der eine graphische Oberfläche auf dem Bildschirm hat und mit einer Maus bedient wird. Wie dieses Betriebssystem ausgesehen haben mag, lässt sich erahnen, wenn man diese bei mir noch vorhande spätere Version (System 7.5.3) ansieht.

Der Desktop eines Apple-PC mit System 7.5.3

Darauf konterte IBM mit dem PC AT (= advanced technology). Der hatte einen 16-Bit-Intel-Prozessor 80286, der (ACHTUNG: Moore’s Gesetz!!!) einen 16 Bit breiten Bus bediente und mit 8 MHz getaktet wurde. Bis zu 4 MB RAM konnten so adressiert werden und die Festplatte hatte auch schon 40 MB. Per Microsoft-Maus (im Gegensatz zur Apple-Konkurrenz mit zwei Tasten) und Grafikkarte mit 16 Farben und 640×480 Bildpunkten Auflösung (VGA = video graphics array).

1987 – Der PC kommt zu mir

In der Arbeitswelt kam die Computer-Revolution mit Riesenschritten voran und kein Mensch durfte sich ihr entziehen. So wurde ich dann von meinem damaligen Arbeitgeber, einer Wochenzeitung im Umfeld der noch jungen Partei „Die Grünen“ darauf geschult, einen AT (im fernen Osten mit IBM-Lizenz nachgebaut) und dessen in diesem Jahr auf den Markt kommenden 32-Bit-Nachfolger (Intel erhöhte gleichzeitig den Prozessortakt auf 33 MHz) zu bedienten. Es war die hohe Zeit der DOS-Befehlsketten und wir wurden im Schreiben von Batch-Dateien mit Hilfe des Zeileneditors „edlin“ unterwiesen. Außerdem erlernte ich die Bedienung der Microsoft-Textverarbeitung „Word 4“, der Tabellenkalkulation „Multiplan“ (die beiden Gründe warum Microsoft Apple aus den meisten Büros verdrängte). Und sogar ein Präsentationsprogramm gab es im DOS-Zeitalter schon: Harvard Graphics. Hier die dazu passenden Bildschirmfotos:

Der „dir“-Befehl zeigte die Verzeichnisstruktur eines DOS-PC an.

Der Word 4 Hauptbildschirm. Man beachte das falsch geschriebene „Quitt“ im Hauptmenue.

Die Tabellenkalkulation Mulitiplan

Das Präsentationsprogramm „Harvard Graphics“.

Sogar ein voll integriertes Programm gab es für DOS: Die Urversion von „Works“

1987 war aber auch das Jahr des Ur-Windows (je nach Prozessortyp als Windows 286 oder Windows 386 verkauft). Allerdings war dieser grafische DOS-Aufsatz noch so teuer, dass Apple noch keine Angst haben musste. Und die DOS-User begnügten sich meist mit einer abgespeckten „Laufzeitversion“, so wie hier in „Word für Windows 1.0“ dem man die Verwandtschaft zur Apple-Schwester deutlich ansieht.

Microsofts Word für Windows 1.0 – die Übertragung der Apple-Oberfläche in die DOS-Welt.

Aus der Apple-Welt kam auch das Seitengestaltungs-Programm „Page Maker“, das damals das DTP (= desktop publishing) in kleine Büros und Verlage brachte. Die Herkunft aus der ehrbaren Welt der Setzer und Drucker demonstrierte die Herstellerfirma „Aldus“ noch mit dem Logo, das den Venezianischen Buchdrucker Aldus Manutius zeigt, der in der Renaissance die antike Literatur verbreitete.

DTP am PC – das Programm Page Maker, das in der Version 3 erstmals auch außerhalb der Grafikerwelt von Apple nutzbar war.

1990 – Der PC kommt zu mir nach Hause

4000 D-Mark bezahlte ich für meinen ersten, privat gekauften Computer, den ich mir stolz ins häusliche Arbeitszimmer stellte. Es war ein „386SX“ (ein abgespeckter 386er-Prozesser, der intern zwar 32-Bit-Befehle verarbeitete, nach außen aber nur über einen 16-Bit-Bus kommunizierte) mit 1 MB RAM, 16 MHz-Bustakt, zwei Diskettenlaufwerken (5 1/4 und 3 1/2 Zoll), einer 40MB-Festplatte, 14-Zoll-VGA-Monitor (16 Farben) und einem NEC P2 Nadeldrucker. Als Betriebssystem kam nun Windows 3.0 zum Einsatz, Microsoft’s erfolgreicher Angriff auf die damals noch recht große Apple-Gemeinde. Ich kann allerdings nur den netzwerkfähigen Nachfolger „Windows für Workgroups 3.11“ hier zeigen.

Der „Programm-Manager“ von Windows 3.x hat heute keine Entsprechung mehr.

Der „Datei-Manager“ ist Vorläufer des „Explorers“.

Und die Systemsteuerung zur Einstellung und Treiber-Verwaltung.

Jetzt ging es auch bei den Arbeitsprogrammen mit Riesenschritten voran. Hier ein paar Beispiele der Entwicklung, die in nur wenigen Jahren stattfand – und die nachzuvollziehen, mich ein kleines Vermögen an Lizenzgebühren kostete.

Word für Windows 1.1 – die Standard-Version für Windows 3.0

Winword 2.0

Und Version 6 der Textverarbeitung – die letzte für das 3er-Windows (Word 3,4 und 5 ließ Microsoft „ausfallen“).


Version 2.1 der Tabellenkalkulation Excel, die das DOS-Pendant „Multiplan“ ablöste.

Und Excel 4

Und hier das Works 2.0 für Windows 3.x – die preiswerte Alternative zu den teuren „Vollprogrammen“ Word und Excel.

Das Spielchen mit immer schneller aufeinander folgenden Programm-Versionen machten selbstverständlich auch die anderen Programmhersteller mit, wie die folgenden Beispiele zeigen:

PageMaker in der Version 4…

…und in der Version 5.

Amateur-Grafiker konnten damals wählen zwischen der Ur-Version von „Corel Draw“…

…und dem heute kaum noch bekannten „Designer“ von Micrografx.

Die neuen Programm-Versionen stellten auch immer höhere Anforderungen an die Hardware, so dass 1993 der nächste PC angeschaft werden musste: Ein 486er (386er mit integriertem mathematischem Co-Prozessor) mit 32-Bit-Bus und 33 MHz-Bustakt, 16MB-Hauptspeicher, CD-ROM-Laufwerk, 120MB-Festplatte, Grafikkarte mit 16000 Farben, 17-Zoll-Bildschirm mit 1024×768 Bildpunkten Auflösung. Kostenpunkt (ohne Software): 6000 D-Mark. Dazu kam ein Schwarz-Weiß-Laserdrucker mit sage und schreibe 800dpi-Auflösung (ein von LaserMaster aufgepeptes Canon-Modell) für 3000 D-Mark.

Alternativen zu Microsofts Dominanz

Während im Hardware-Bereich immer neue Firmen auftragen und sich einen Preiskrieg um jeden PC-Käfer lieferten. Hatten es diejenigen schwer, die Alternativen zu den Kernprodukten von Microsoft entwickeln wollten. Prominentestes Opfer ist wohl IBM selbst, das Bill Gates Aufstieg erst ermöglicht hatte. In der Windows 3.x-Zeit gab es noch ein gemeinsames Betriebssystem-Entwicklungsprojekt namens OS/2. Es sollte ein echter 32-Bit-Nachfolger des 16-Bit-DOS/Windows werden und insbesondere in großen Firmen zum Einsatz kommen. Doch die Allianz zerbrach recht schnell und IBM konnte mit seinem OS/2 zwar bei einigen Konzernen Kunden gewinnen, doch niemals dauerhaft punkten. Microsoft entschied sich nämlich für die Entwicklung von Windows 95/98 für den Privatbereich und Windows NT 3.5/4/Windows 2000 für den Firmenkundenbereich. Da wurde jede Konkurrenz vom Markt gefegt – selbst der Weltkonzern und Ex-Partner IBM.

Die Version4 des Betriebssystems OS/2 nannte IBM in Anlehnung an „Raumschiff Enterprise“ „Warp“.

Und auch die Konkurrenten, die Bürosoftware entwickelten hatten keine Chance gegen die geballte Marktmacht des zum Software-Riesen heranreifenden Unternehmens aus Redmond. Immerhin kam in dieser Zeit eine frühe Version eines Textverarbeitungsprogramms auf den Markt, das ich heute noch nutze. Die kleine Hamburger Firma Star von Marco Börries entwickelte den „Star Writer“ – Keimzelle des späteren StarOffice, das von Novell gekauft und der Open-Source-Gemeinde als openOffice übereignet wurde.

Konnte genauso viel wie der große Konkurren „Word“ – der „Star Writer 2.0“ von einem kleinen Hamburger Start-up-Unternehmen.

Programmieren für jedermann – Visual Basic und die Folgen

Mit der Komplexität der Programme wurde Programmieren immer schwieriger. Zwar versuchten sich viele angehende „Hacker“ mit Basic und erlernten auch ziemlich schnell Maschinencode, um die die ersten Viren zu programmieren. Doch der Otto-Normaluser konnte und wollte nicht in die Welt der Bits und Bytes eindrigen. Doch auch hier sorgte Bill Gates Firma für eine Revolution, die bis heute nachwirkt. Visual Basic 1.0 hieß das Wunderwerk. Es war die erste RAD-Umgebung (RAD = Rapid Application Development = schnelle Anwendungsentwicklung), einer Kombination aus grafischer „Werkbank-Oberfläche“ und vorgefertigten Systemaufrufen aus Programm-Bibliotheken (in Windows DLL=dynamically linked library genannt). Damit konnte sich jeder in Minutenschnelle das Gerüst für eigene Windows-Programme zusammenklicken.

Die erste grafische Werkbank für Hobby-Programmierer: Visual Basic 1.0

Ich verfiel dem neuen Hobby mit Haut und Haaren und programmierte als erstes ein Wörterlernprogramm und eine Fußballtabellen-Verwaltung (vor Einführung der 3-Punkte-Regel bei gewonnenen Spielen). Und weil „open source“ damals noch ein Fremdwort war, brachte man die Programme als „Shareware“ heraus (eingeschränkt nutzbare, kostenlos verbreitete Programmversionen) Das sah dann so aus:

Mein erstes Wörterlernprogramm

Eine Fußballtabellen-Verwaltung mit Basic

Welche Auswirkungen die Visual Basic Revolution hatte, zeigt sich am Besten an der Ur-Version des heute noch von vielen Windows-Entwicklern genutzten Pascal-RAD-Werkzeugs „Delphi“, das ich als meine erste „echte“ Programmiersprache lange nutzte – sogar noch nach dem Umstieg von Windows auf Linux.

Das Ur-Delphi – Borlands erfolgreiche Antwort auf Microsofts Visual Basic Offensive.


…under construction – wait for more!